Re:Publica 2012 – einmal ist keinmal

Ich darf es gar nicht laut sagen, aber letztes Jahr war ich zum ersten Mal auf der Re:Publica in Berlin. Der “Konferenz für Blogs, Social Media und die Digitale Gesellschaft” wie sie sich nennt.

re:publica 12

Die Konferenz war richtig voll, die Workshops ewig überbucht und besonders die Location “Kalkscheune” hieß früh aufstehen und Platz beziehen. Es gab Areale in die bin ich dank freundlicher Türsteher die ganzen drei Tage nicht vorgedrungen. Ergebnis: Ich bin in Vorträgen gewesen die ich eigentlich gar nicht sehen wollte – weil da Platz war. Reichlich Platz, weil im riesigen Friedrichstadtpalast:

So konnte ich Günter Dück anhören der eindringlich warnte dass Berufe die auf “Flachbildschirmrückseitenberatung” basieren es schwer haben werden, wenn alle Kunden einfach im Internet nachsehen. Konnte mit ein Bild von Daniel Domscheid-Berg machen – dem Gründer von OpenLeaks – der wohl so lange an seiner Software bauen wird bis sie perfekt ist. Ausserdem konnte ich den gesamten Text auf der Schlussfolie von Flatter-Gründer Peter Sunde lesen. Da stand tatsächlich (unter anderem) gib einfach jemandem eine Umarmung, iss kein Fleisch, wähl keine Nationalisten usw. im Kleingedruckten.

Viele Eindrücke die ich nicht missen möchte. Die Internet-Jünger kommen hinter den Bildschirmen hervor und treffen sich. Dann bricht auch schon mal das WLan und das Handy-Internet zusammen. In der neuen Location ist jetzt mehr Platz und ich freue mich auf ein spannendes Programm und ein Treffen mit der Webgemeinde.

In diesem Sinne,
Ihr Günther A. Biebl
(diesmal mit dem Blogger-Ticket)

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